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[PH 053]

Figur \"Pteranodon Sternbergi im Flug\"
Pteranodon gehörte wohl zu den Seglern und Windgleitern und ließ sich vom Aufwind tragen. Das ergab sich aus Berechnungen seines Gewichtes und der Flügelfläche.
Er hatte eine Flügelspannweite von bis zu 9 Metern, wog dabei jedoch nur ungefähr 17 Kilogramm.
Hatte also einen recht schmächtigen Körper.
Manche Wissenschaftler wundern sich, dass er Landungen unverletzt überlebte.
Man kann davon ausgehen, dass er ein geschickter Flieger gewesen war. Auf alle Fälle muss er mit seiner langen Kopfhaube und seiner mächtigen Spannweite, die ihn zu dem größten jemals fliegenden Lebewesen macht, eine imponierende Erscheinung am kreidezeitlichen Himmel gewesen sein.
Für einen Flügelschlag benötigte er immerhin zwei Sekunden.

Der Pteranodon war eine Flugechse - also kein Dinosaurier (da per Definition die Dinosaurier nur auf dem Land lebten).
Auch besaß er keine Flügel wie die Vögel, sondern eine Flughaut, wie sie heute bei den Fledermäusen vorkommt.
Er lebte in der Oberkreide, also von 110 bis 70 Mio. Jahren vor heute.
Eigentlich war er ein Weltenbummler und kam überall vor.
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass er sich von Fischen ernährte, die er - ähnlich wie ein Pelikan - mit seinem Schnabel wie mit einem Kescher aus dem Wasser schöpfte und verschluckte. Den Beweis dafür sehen Sie an der Firgur selbst: sie hält noch einen Fisch im Schnabel.
Das wäre auch eine Erklärung, wieso er keine Zähne hatte: er brauchte keine! So heißt er - frei übersetzt - auch: "zahnloser Flieger".
Am hinteren Teil des fast zwei Meter langen Schädels besaß er einen auffälligen, langen Kamm, dessen Funktion aber nach wie vor umstritten ist.
Er könnte der Kommunikation mit Artgenossen gedient haben oder für die Flugstabilität beim Fischfang wichtig gewesen sein.
Er könnte, wenn Männchen größere Kämme hatten (oder nur Männchen Kämme hätten), auch ein Geschlechtsunterschied gewesen sein. Für die Brautwerbung ebenfalls.
Manche Fachleute deuteten den Kamm als regelrechtes Seitenruder, mit dem der fast schwanzlose Pterosaurier beim Fliegen steuern konnte oder aber das Gegengewicht zum schweren Kopf gebildet haben mag.
Andere hielten ihn für eine Art Bremse: Wenn das Tier zur Landung seinen Flug verlangsamen wollte, hätte es demnach seinen Kopf einfach quer zum Wind gestellt.
Er war wahrscheinlich von allem etwas.

Der Pteranodon lebte ungefähr zur selben Zeit wie der Styracosaurus. (auch der ist hier im Wissenladen vertreten).
Die Frage nach dem Aussterben der Dinosaurier ist nach wie vor eines der großen Rätsel der Paläontologie. Es gibt unzählige Theorien dazu.
Viele Forscher gehen heute jedoch davon aus, dass nicht einer dieser Katastrophen alleine für das Massenaussterben verantwortlich war, sondern dass mehrere ungefähr zeitgleiche Ereignisse zusammen zum Massenaussterben geführt haben.
Die beiden wichtigsten Ereignisse wären demnach ein Meteoriteneinschlag und der lang anhaltende Vulkanismus am Ende der Kreidezeit.

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