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Bio-Poster \"Bedrohte Tiere\"
Auf dem Poster sind 125 bedrohte Tierarten abgebildet und nach Kontinenten sortiert.
Zu jeder Art werden der deutsche Name, der wissenschaftliche Artname, das Verbreitungsgebiet und der Grad der Gefährdung angegeben.
Etwa 20-30 % der Tiere sind inzwischen gefährdet, viele sind stark bedroht durch die Zerstörung ihrer Lebensräume.
Landtiere sind häufig durch den Verlust ihres Lebensraumes bedroht, insbesondere durch die Rodung von Wäldern und die fortschreitende Zersiedlung der Landschaft.
Doch auch andere Ursachen führen dazu, dass die Populationen immer weiter zusammen schrumpfen und der Mensch Maßnahmen ergreifen muss, diese Tiere wirksam zu schützen, um sie vor dem Aussterben zu bewahren.
Bei vielen Tieren wird das nicht mehr gelingen.

Klimawandel
Der Eisbär ist das größte lebende Raubtier der Erde und wie kein anderes ein Symbol für die negativen Auswirkungen des Klimawandels. Je weniger Eis es gibt, desto längere Strecken müssen sie schwimmen, und desto häufiger ertrinken sie. Verschwindet das Meereis im Zuge der Klimaerwärmung komplett, gilt es als unwahrscheinlich, dass die Eisbären als Art überleben können.

Gedankenlose Flussbegradigungen
Bis ins 19. Jahrhundert lebten Störe noch in der Ostsee, Nordsee und den angrenzenden Flüssen. Ausgerottet wurden sie durch Umweltzerstörung und Flussbegradigung.
Die letzten Laichgebiete des Europäischen Störs liegen in der französischen Gironde.

Das Geschäft mit den letzten ihrer Art
Tiere wie Saiga oder Nashörner werden ihres Horns wegen getötet und von skrupellosen Geschäftsleuten an den Rand der Ausrottung gebracht. Das Geschäft wird so lange betrieben, bis das letzte Tier getötet ist.
Abalones oder Seeohren leben an Küstenfelsen und leiden in dicht besiedelten Regionen wie in Ostasien oder den USA unter der Überfischung. Sie gelten als Delikatesse.
Einige Arten stehen kurz vor dem Aussterben.

Jagd bis an den Rand der Ausrottung
Wie kaum eine andere Tierart steht der nordamerikanische Bison für die Folgen rücksichtsloser Bejagung.
Von einst 25-30 Millionen wild lebenden Tieren überlebten 1902 nur noch 23 in freier Wildbahn. Hinzu kamen wenige 100 Bisons in Privatbesitz.
Engagierte Naturschützer retteten die Art, von der es heute wieder über 20.000 frei lebende Tiere in den USA gibt (und etwa 400.000 in privaten Herden).

Industrieller Raubbau an den Meeren
Ein Beispiel für eine industriell bedingte Gefährdung von Tierarten ist der kommerziell betriebene Walfang, der von allen beteiligten Nationen grundsätzlich immer bis an den Rand der Ausrottung betrieben wurde.
Bis 1985 war der kommerzielle Walfang erlaubt. Walfang ist ein Beispiel, wo Nutztiere direkt getötet wurden, ohne dafür zu sorgen, dass sie sich fortpflanzen können.
Der einzige wirksame Schutz für die faszinierenden Wale lag 1982 in einem generellen Verbot jeglicher Jagd auf Großwale, welches 1986 in Kraft trat.
Die Tiere der südlichen Ozeane wie der Brillenpinguin leiden unter der Überfischung der Meere. Noch lohnt sich der Fang von Kleintieren wie Krill in den antarktischen Gewässern nicht für die Fangflotten aus Japan und Russland, doch auch dies ist nur noch eine Frage der Zeit.
Dann wird auch der Kaiserpinguin immer stärker in seinem Bestand bedroht sein.

Eingeschleppte Tiere gefährden sensible Inselwelten
Auf ozeanischen Inseln sind viele Arten durch eingeschleppte Tiere und Pflanzen in ihrem Bestand bedroht.
Der Galapagos-Sturmvogel nistet auf dem Boden im Inselhochland und wurde durch eingeschleppte Ratten an den Rand der Ausrottung gebracht. Viele endemische Schneckenarten auf pazifischen Inseln sind bereits ausgerottet worden, darunter 15 der ehemals 40 Baumschnecken auf Oahu.
Ursachen sind vor allem eingeschleppte Tiere und Pflanzen, die die einheimischen Schnecken und ihre Futterpflanzen immer weiter verdrängen.
Neuseelands Vogelwelt hatte einst viele flugunfähige Arten, da es keine Raubtiere gab, die ihnen gefährlich werden konnten. Mit der europäischen Besiedlung wurden Katzen, Hunde, Ratten und andere Tiere eingeschleppt, gegen die die Vögel Neuseelands keine Chance hatten.
Dieser Prozess dauert immer noch an, Hunde und Katzen breiten sich immer weiter nach Süden aus und bedrohen Arten wie den Gelbaugenpinguin.

Gefährdungsgrad unbekannt
Manche Arten sind bis heute kaum bekannt und ihr Gefährdungsgrad kann nicht angegeben werden.
Hierzu gehört der seltene Baird-Wal, der über 1000 m tief taucht, unauffällig atmet und daher selten an der Meeresoberfläche beobachtet wird. Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass es in den Weiten der Ozeane nur wenige 1000 Tiere dieser Art gibt.

Format DIN A1,
hervorragende Druckqualität auf umweltfreundlichem 200g-Papier,
lichtbeständig,
mattlack-beschichtet.

ISBN-10: 3-933922-72-0
ISBN-13: 978-3-933922-72-4
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