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[SB 021]

Bausatz - Die Frauenkirche in Dresden
Die Karton-Bastelbögen von Schreiber begeistern bereits seit Jahrzehnten jung und alt.
Dieses Bastelerlebnis besteht aus 7,5 Bögen, mit Geduld entsteht hier detailreich im Maßstab von 1:300 die Frauenkirche in Dresden.
Bei den Bastelarbeiten mit Kindern sollten unbedingt älterer Jugendliche oder Erwachsene Regie führen, da der Schwierigkeitsgrad aufgrund der vielen zusammenzufügenden Teile relativ hoch ist.

Zur Frauenkirche in Dresden

Als im Februar 1945 die Frauenkirche in Dresden den Bombenangriffen zum Opfer fiel, waren die wertvollen Deckengemälde und die Silbermann-Orgel für immer verloren. Aber Denkmalschützer konnten durchsetzen, dass die Ruine als Mahnmal stehen bleiben konnte.
Etwa 130 Millionen Euro waren für den Wiederaufbau weitgehend aus Spenden aufzubringen.
Damit konnten etwa 50 bis 60 Steinversetzer und Maurer beschäftigt werden, die so weit wie möglich aus noch vorhandenen Resten von Steinen den Bau wieder hochzogen. Dabei war von unschätzbarem Wert, dass von verschiedenen Renovierungen kurz vor der Zerstörung detaillierte Zeichnungen und Pläne vorhanden sind.
Etwa ein Drittel konnte aus Originalmaterial wiederhergestellt werden. Der Rest wurde - wie damals beim Neubau - aus den Elbsandsteinbrüchen der Sächsischen Schweiz gewonnen.

Gespendet wurde für die Frauenkirche nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. So wurden zum Beispiel ca. 450.000 Euro für das Turmkreuz aus Spenden in England aufgebracht. Es wurde auch in London angefertigt. Alan Smith schuf das 7,60 m hohe Kunstwerk aus Gold. Er ist der Sohn eines der Piloten, die bei den Angriffen auf Dresden dabei waren.

Bei der Übergabe am 13. Februar 2000 erklärte der sächsische Landesbischof Volker Kreß, damit erfülle sich ein Traum von Versöhnung und Freundschaft 55 Jahre nach den Angriffen.

Der Auftrag für die protestantische Frauenkirche war 1722 gegeben worden für eine Kirche nach italienischen Vorbildern. Dabei wurde - damals eine gewagte Konstruktion - die Kuppel massiv aus Stein ausgeführt.
1743 wurde die Kirche fertig und war so stabil gebaut, dass die starken Wände im Siebenjährigen Krieg die Kanonenkugeln der Preußen einfach abprallen ließen.
Man sagt, Friedrich der Große habe das mit dem Kommentar versehen: „Dann lasst den alten Dickkopf eben stehen.”

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