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[GR 137]

Satellitenbildkarte \"Schottland\"
Wild, zerklüftet, fast trotzig präsentiert sich die uralte Landmasse Schottlands mit seinen Hochländern, Seen und Inseln.
Aufgrund hartnäckiger Bewölkung ein äußerst komplexes und verschachteltes Bildmosaik, bestehend aus 42 Einzelbildern.
Der vorhandene, natürliche Reliefeindruck wurde durch eine digitale Schummerung leicht verstärkt.
Die umfangreiche Kartographie berücksichtigt neben Ort- und Landschaften zahlreiche Gewässer, Inseln und Buchten.
Auch die Meeresflächen wurden aufwendig bearbeitet: sie sind ein Mix aus natürlichen Strukturen in Küstennähe (Sedimente, Untiefen) und eingearbeiteten Informationen (Meerestiefen) auf dem offenen Meer.

Die Satellitenbildkarte von Schottland enthält auch eine kleine Nebenkarte mit den Shetland-Inseln.

Ein wenig zur Geologie Schottlands:
Im Ordovicium (510 - 439 Mio Jahre BP) rückten die Platten, auf denen Schottland und England liegen, aufeinander zu, stoßen schließlich zusammen.
Der ehemals zwischen ihnen liegende Lapetus Ozean verschwindet, sein ehemaliger Meeresboden wird stellenweise auf das Festland geschoben, so dass wir wenige Reste dieser Uralt-Gesteine heute noch in den südwestlichen Uplands (bei Ballantrae) finden.
Beim Aufeinanderprallen der beiden Platten wirken die alten Sedimente wie eine Knautschzone, werden gefaltet: In der Folge entstehen die Gebirge der Grampians. (Die Grampian Mountains sind einer der Hauptgebirgszüge Schottlands im Norden des Landes.)

Im Silur (439 - 408 Mio Jahre BP) kommt die Gebirgsbildung (sie heißt Kaledonische Gebirgsbildung) zum Abschluss, der rege Vulkanismus, der die Prozesse der letzten 100 Mio Jahre begleitet und das Basis-Material für viele Inseln vor der Westküste Schottlands produziert hat, kommt zum Erlöschen.

Dann ist erst einmal eine Zeitlang Ruhe.
Im Tertiär (65 - 1,6 Mio Jahre BP) dann - im Süden Europas entstehen die Alpen - driftet Amerika rasch westwärts und in den Zwischenraum öffnet sich der Nordatlantik.
Begleitet wird dieser Vorgang von starken vulkanischen Aktivitäten an der schottischen Westküste.

Das Pleistozän (1,6 Mio Jahre - 18000 BP) ist die Phase der letzten globale Eiszeit, die die Erde erlebte.
Schottland ist mehr oder minder mit Eis bedeckt gewesen (mit einer Ausnahme). Nach Abzug des Eispanzers blieben die bekannten Formen.
Die Eismassen formten engere Flusstäler zu den heutigen breit ausladenden Glens, Härtlinge wurden "stromlinienförmig" zurecht geschliffen und im Großraum Inverness finden sich langestreckte "Erdwälle", die bis heute den Verlauf einzelner Gletscherzungen markieren.

Vor rund 12.000 Jahren begann die Zuwanderung über eine Landbrücke, die bis etwa 4000 v. Chr. die Britischen Inseln mit dem europäischen Festland verband und dann durch den Meeresanstieg aufgrund des Abschmelzens der eiszeitlichen Gletscher verschwand.

Format: 70 x 100 cm
auf 170 gr schwerem Paper
gestrichen
Lieferung in stabiler Hülse

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