Schlüsselwörter dieser Seite:     Erdkunde Briefchenschreiben Karl Valentin Orchesterprobe

 

 

 

Francisco Welter-Schultes: Umweg nach Cayenne

 

Eine Fortsetzungsgeschichte auf 739 Internetseiten.

 

Ins Netz gestellt von Planet Poster Editions

Kapitel:

 

07 Wolln wir abhaun? - Countdown in Mainz 1980

Seite:

 

19

Kapitel in Band 1:

Kapitel in Band 2:

Kapitel in Band 3:

 
Seiten dieses Kapitel:

01 02 03 04 05 06 07 08 09

10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 Epilog

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33

vorige Seite        nächste Seite          


Quandt
Sechste und letzte Stunde, Erdkunde. Bevölkerungspyramiden irgendwelcher südamerikanischer Länder. Neben dem Erdkunde-Heft hatte ich mein Ringbuch aufgeschlagen. Mit den bereits zurechtgeschnittenen Zetteln für die Briefchen.
Vor mir sass Louis. Der müsste den Brief über den Gang zu Verena werfen, Viktoria sass zwei Plätze neben Verena. Nicht einfach, aber es würde gehen.
Herr Quandt liess Briefchenschreiben in seiner Stunde auf keinen Fall durchgehen. Wenn er Briefchen erwischte, wanderten die entweder in den Papierkorb oder die reuigen Schülerinnen mussten nur schuldbewusst genug tun und kamen dann auch mal so davon. Wenn es ihm zu bunt wurde, warf er hin und wieder auch mit Kreide durch die Klasse.
Oder mit Schlüsseln. In der siebten Klasse, wir hatten gerade das Wattenmeer durchgenommen, hatte er einmal seinen Schlüsselbund genau auf Michael Schuster gezielt - und getroffen. Der das Teil geistesgegenwärtig nahm und umgehend zurückwarf. Und auch traf. Gutes Zielwasser getrunken, raunte es für einen letzten Moment noch durch die Klasse. Danach war aber Ruhe. Herr Quandt war vollkommen irritiert. Schuster sollte nach der Stunde zu ihm kommen. Doch er hatte keine Strafe zu erwarten, weil der junge Lehrer nicht riskieren konnte, dass herauskam, dass er einen schweren Schlüsselbund auf den unaufmerksamen Schüler geworfen hatte. Ab dann war der blonde Erdkundelehrer zahmer und vorsichtiger geworden, nicht mehr ganz so aufbrausend.
Ich blätterte erstmal unauffällig die Ringbuchseite um und schrieb auf die Rückseite des Zettels mit Bleistift die Adresse, Viktoria, und in der Ecke als Absender W. So, und jetzt wieder umblättern. Vorsichtig, damit Quandt nichts merkte. Okay, er hatte nichts gesehen.
In der Attraktion des Geschehens. Das war natürlich knallhart, da konnte ich nichts mehr sagen. Aber dass sie schrieb, ich würde in Vergessenheit geraten, klang irgendwie so traurig. Auch ohne Brüning. Sie sah alles so sachlich, so emotionslos. Das war schade. Dabei brauchte sie den Abstand doch gar nicht mehr zu wahren, ich war doch sowieso in einer Woche verschwunden. Sie hatte auch keinen Zweifel durchblicken lassen, dass unser Vorhaben gelingen würde. Im Gegensatz zu Jutta.
Die Frage, ob sie mich vermissen würde, konnte ich mir sparen. Ich würde sie unter Umständen nur zwingen, irgendwie mit nein zu antworten, und dann wäre alles sehr kompliziert. Dann fiel mir eine Alternative ein und ich schrieb sie hin.

Wirst du mich auch vergessen?

Nein, dachte ich im nächsten Moment, das war zu direkt. Wenn sie bisher nichts darüber geschrieben hatte, wie sie zu mir stand, dann konnte es auch sein, dass ihr das aus irgendeinem Grund unangenehm war. Diesen Eindruck machte sie fast. Einerseits war da ein reges Interesse an mir, meiner Geschichte und meinen Gedanken, andererseits das Vermeiden jeder Aussage, wie sie selbst empfand. Nur im ersten Brief vom Montag hatte sie einmal eine Anspielung gemacht - für mich war diese Mitteilung ein Hammer - aber was dahinter stand, hatte sie nicht geschrieben. Auch auf Nachfrage nicht. Nur, was nicht dahinter stand.
Es war schon komisch. Noch nie hatte sich jemand so für mich interessiert wie sie. Ausgerechnet sie. Aber woher dieses Interesse kam, blieb mir verborgen. Ich wollte auch Näheres von deinen Eltern erfahren. Gut, aber warum? Okay, so konnte ich den Satz aber nicht stehen lassen.
Ich entschied mich, den Satz doch stehen zu lassen und ihn zu relativieren. Klammer auf. Doch, diese Formulierung war gut, und ich schrieb sie hin. (Wenn dir diese Fragen zu unangenehm ist, z - oh, Fehler, Radiergummi, das n von Fragen wegradieren, weiterschreiben. Mist, was wollte ich denn jetzt schreiben?
Nochmal überlegen. Mit z? Hm, was war das denn? Nee, ich schrieb einfach, brauchst du - tja, und jetzt hatte ich auf Quandt nicht aufgepasst.
Ich spürte es genau. Es war zu spät. Er hatte aufgehört zu reden. Er wartete. Lange Sekunden. Bloss nicht aufblicken. Die Klasse wurde ruhig. Es war garantiert wegen mir. Ich schrieb weiter. Sonst vergass ich diesen guten Satz zum zweiten Mal - nicht - Ein Stück Kreide flog links an mir vorbei. Verhaltene Zielwasser-Kommentare folgten. Dann wieder Totenstille in der Klasse. Ich schrieb weiter - zurückzuschr - ein zweites Stück Kreide traf auf dem Tisch auf, streifte mich am Arm und flog hinter mir auf den Boden - komm, noch fünf Buchstaben, das schaffst du - eiben - i-Punkt. Und Klammer zu. Dann blickte ich auf.
Ein kurzer Moment von Heiterheit in der Klasse. Ich tat vollkommen überrascht und schuldbewusst, und als hätte ich die Kreide nicht bemerkt. Ich hatte es nicht auf eine Konfrontation angelegt, denn ich wollte den Brief behalten. Seine punktgenau betonten Worte durchschnitten die Stille des Erdkunderaumes.
- Ich beobachte dich jetzt schon ganze zwei Minuten.
Es konnten höchstens fünfunddreissig Sekunden gewesen sein, länger brauchte man für diesen Text nicht. Ich nahm als Antwort ein Zitat von Karl Valentin, aus der Orchesterprobe. Die Klasse sollte auch mal was von ihrem bayrischen Mitschüler haben.
- Soo lang schon?
Die Klasse lachte herzhaft. Für Sekundenbruchteile hatte ich die Wahl gehabt, entweder schuldbewusst zu tun und den Brief zu retten oder mit Karl Valentins Humor die Klasse zum Lachen zu bringen - spontan hatte ich mich für die Klasse entschieden.
Und meine eigene Taktik durchkreuzt. Herr Quandt befahl mir unmissverständlich, den Zettel sofort vorne in den Papierkorb neben der Tafel zu werfen.
Ich konnte nicht riskieren, dass er herkam und am Ende noch den Text lesen wollte. Viktorias Name stand drauf. Ob ich wollte oder nicht - ich musste nach vorne gehen und ihn wegwerfen.
Dann fiel mir etwas ein. Die Kreide. Er würde die Kreide wiederhaben wollen. Das wars. Noch war der Brief nicht ganz verloren. Noch gab es eine theoretische Chance, den Brief zu behalten. Ich hatte eine Idee.
Ich nahm den Zettel im Ringbuch, ergriff gleichzeitig das darunter befindliche leere Ringbuchblatt und riss beide Blätter gleichzeitig aus. Dann stand ich langsam auf.
- Und bring bitte die Kreide wieder mit.
Genau darauf hatte ich gewartet. Ich blickte nach hinten und tat genauso überrascht wie eben, dort Kreide zu sehen, was wieder Heiterkeit in der Klasse zur Folge hatte.
Während ich Quandt den Rücken zuwandte und die Kreide aufhob, faltete ich beide Zettel. So fiel dem Lehrer nicht auf, als ich nach vorne ging, dass es zwei Zettel waren. Nachdem ich die Kreide auf die Tafel gelegt hatte, zerriss ich über den Papierkorb gebeugt den leeren Zettel in viele Fetzen. Aus dem Zerreissen machte ich eine kleine Show. Gleichzeitig faltete ich Viktorias Brief in der schwitzenden linken Hand so klein, wie es ging. Er passte perfekt in die halbgeöffnete Faust.
Der Zettel war jetzt nicht mehr das Problem.
Das Problem war Adrenalin. Ich war jetzt total rot. Ich zitterte und wusste genau, mit einem so rot angelaufenen Gesicht konnte ich mich unmöglich umdrehen. Mist. Ich war zwar eben erwischt worden und durfte etwas rot sein. Aber zuviel würde auffallen. Hätte er erst einmal einen Verdacht, dass er hintergangen würde, hätte ich so gut wie keine Chance mehr. Viktorias Name stand drauf. Tief und ruhig durchatmen. Noch ein paar Sekunden. Immer weiter zerriss ich die Schnipsel.
- Wird das bald was?
- Ja, ich bin gleich fertig.
Okay, es musste gehen. Die letzten weissen Schnipsel segelten in den dankbaren Papierkorb. Den Brief unauffällig in der halbgeöffneten Hand haltend ging ich zurück durch die Klasse.
Die Show war noch nicht zuende. An Quandt vorbei, nahm ich die Hand vor den Bauch und zeigte Verena den Brief im Vorbeigehen. Und dann bemerkte ich auf der anderen Seite vor mir Louis Augen. Sie glänzten.
Louis. Er, der gewusst hatte, mit wem ich tanzen wollte in Lorscheid. Da sass er und ahnte nicht, dass er nie eine Gelegenheit haben würde, sich von mir zu verabschieden.
Eigentlich hatte Louis in letzter Zeit überhaupt keine Lust zur Schule gehabt, schon seit drei Tagen hatte er krank gefeiert. Aber wenn er heute den dritten Tag gefehlt hätte, hätte er ein ärztliches Attest vorlegen müssen. Das er bei seinem Gesundheitszustand, wie alle sahen und lächelnd quittierten, natürlich von keinem Arzt bekommen hätte. Deshalb war es angeraten, wenigstens in der letzten Stunde des heutigen Tages doch noch in die Schule zu kommen.
Ich ging zu ihm hin und lächelte. So, Louis, und jetzt pass auf. Das war noch nicht alles. Pass mal auf, was wir jetzt noch machen. Langsam öffnete ich mit beiden Händen und in aller Deutlichkeit den Reissverschluss seines Federmäppchens, um einen Stift herauszunehmen. Ich hielt es so hin, dass Quandt wenig sehen konnte.
Nehmen wir diesen. Einen Tinten-Killer. Ich liess den Brief aus der Handfläche unauffällig in das Federmäppchen fallen, so dass nur Louis und nicht Quandt es sehen konnte, und entnahm gleichzeitig den Stift. Auffällig hielt ich den Stift hoch und sah Louis fragend an. Er nickte vielbedeutend, und ich ging mit seinem Stift an meinen Platz zurück. Quandts Unterricht ging weiter.

Nächste Seite




 

Google

Suchfunktion im Roman: Die Navigation im Roman hat selbst keine Suchfunktion. Wer innerhalb des Romans bestimmte Begriffe sucht, kann hier im Suchfeld bei Google den Begriff "wissenladen" und den Suchbegriff (beispielsweise den Namen eines Ortes) eingeben. Das sollte halbwegs funktionieren. Wenn "wissenladen" alleine nicht reicht, dann noch "cayenne" dazu eingeben.

Für diejenigen, die die gesamte Textdatei lieber am Stück lesen wollen, und nicht jede Seite einzeln, gibt es 3 Word-Dateien, entsprechend den 3 Bänden, die von unserem Server auf Festplatte heruntergeladen werden können. Dies sind die reinen Text-Dateien, ohne Bilder drin. Nur mit Platzhaltern für Bilder. Die Word-Datei (Word 6.0/95 für windows) ist etwa 2001-2003 zusammengeschrieben worden, letzte Änderungen sind von 2005.
cayenne-band1.doc.
cayenne-band2.doc.
cayenne-band3.doc.


Hier noch ein paar weitere interessante Links:

 

www.planetposter.de - Posterverlag von Francisco Welter-Schultes und Ralph Krätzner

www.wissenladen.de - Der Onlineshop mit den guten Ideen

www.wissenladen.de/maps - übersichtliche Landkarten von allen Ländern der Welt

www.animalbase.org - Frühe zoologische Literatur online

www.hausdernatur.de - Museum Haus der Natur in Cismar an der Ostsee

www.100partnerprogramme.de - Geld verdienen im Internet mit Karsten Windfelder

www.affiliate-katalog.de - Partnerprogramm-Suchmaschine

images.google.com - Bilder suchen mit Google

www.wale-und-delfine.de - Wale und Delfine

 

 


Mainz, Eisenbahnbrücke Weisenau

 

 

 

 

Der Roman Umweg nach Cayenne ist eine Fortsetzungsgeschichte in drei Bänden und basiert auf einer authentischen Geschichte (autobiographisch von Francisco Welter-Schultes).
Band 1 spielt von Mitte der 60er Jahre bis 1980 in Deutschland (erst Bayern, dann Mainz), Band 2 von 1980 bis 1987 in Deutschland (hauptsächlich in der Kleinstadt Neustadt in Holstein) mit einigen Passagen in der Türkei und in Griechenland (vor allem auf Kreta), Band 3 von 1987-1990 spielt hauptsächlich in Nord- und Südamerika (USA über Mexico bis nach Feuerland und dann Atlantikküste entlang nach Brasilien). Ganz am Ende kommen wir dann auch mal tatsächlich nach Cayenne, Französisch-Guyana. Der Titel ist also nicht ganz aus der Luft gegriffen. Aber bis wir nach Cayenne kommen, dauert es einige Zeit, und ein paar kleine Umwege müssen schon in Kauf genommen werden.
Zusammengeschrieben wurde das Ganze so etwa zwischen 2001 und 2003.
Alle Personen, die im Text vorkommen, sind Personen des wirklichen Lebens. Um ihre Privatsphäre zu schützen, wurden die meisten von ihnen unter Pseudonymen genannt. Ausser bei Personen des öffentlichen Lebens.

Wir hoffen, die Navigation funktioniert halbwegs und wünschen viel Spass beim Lesen.

Für diejenigen, die einen kurzen Blick auf eine Landkarte werfen wollen, was ja mal ganz nützlich sein kann, hier eine kleine Auswahl von Landkarten aus Europa:
Bosnien und Herzegowina   Deutschland   Frankreich   Griechenland   Italien   Österreich   Rumänien   Russland  Schweden   Spanien   Türkei



Kontakt (Autor, Verlag) siehe Impressum, unten letzte Zeile.
Links zu allen Einzelseiten: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10   11 12 13 14 15 16 17 18 19 20   21 22 23 24 25 26 27 28 29 30   31 32 33 34 35 36 37 38 39 40   41 42 43 44 45 46 47 48 49 50   51 52 53 54 55 56 57 58 59 60   61 62 63 64 65 66 67 68 69 70   71 72 73 74 75 76 77 78 79 80   81 82 83 84 85 86 87 88 89 90   91 92 93 94 95 96 97 98 99 100   101 102 103 104 105 106 107 108 109 110   111 112 113 114 115 116 117 118 119 120   121 122 123 124 125 126 127 128 129 130   131 132 133 134 135 136 137 138 139 140   141 142 143 144 145 146 147 148 149 150   151 152 153 154 155 156 157 158 159 160   161 162 163 164 165 166 167 168 169 170   171 172 173 174 175 176 177 178 179 180   181 182 183 184 185 186 187 188 189 190   191 192 193 194 195 196 197 198 199 200   201 202 203 204 205 206 207 208 209 210   211 212 213 214 215 216 217 218 219 220   221 222 223 224 225 226 227 228 229 230   231 232 233 234 235 236 237 238 239 240   241 242 243 244 245 246 247 248 249 250   251 252 253 254 255 256 257 258 259 260   261 262 263 264 265 266 267 268 269 270   271 272 273 274 275 276 277 278 279 280   281 282 283 284 285 286 287 288 289 290   291 292 293 294 295 296 297 298 299 300   301 302 303 304 305 306 307 308 309 310   311 312 313 314 315 316 317 318 319 320   321 322 323 324 325 326 327 328 329 330   331 332 333 334 335 336 337 338 339 340   341 342 343 344 345 346 347 348 349 350   351 352 353 354 355 356 357 358 359 360   361 362 363 364 365 366 367 368 369 370   371 372 373 374 375 376 377 378 379 380   381 382 383 384 385 386 387 388 389 390   391 392 393 394 395 396 397 398 399 400   401 402 403 404 405 406 407 408 409 410   411 412 413 414 415 416 417 418 419 420   421 422 423 424 425 426 427 428 429 430   431 432 433 434 435 436 437 438 439 440   441 442 443 444 445 446 447 448 449 450   451 452 453 454 455 456 457 458 459 460   461 462 463 464 465 466 467 468 469 470   471 472 473 474 475 476 477 478 479 480   481 482 483 484 485 486 487 488 489 490   491 492 493 494 495 496 497 498 499 500   501 502 503 504 505 506 507 508 509 510   511 512 513 514 515 516 517 518 519 520   521 522 523 524 525 526 527 528 529 530   531 532 533 534 535 536 537 538 539 540   541 542 543 544 545 546 547 548 549 550   551 552 553 554 555 556 557 558 559 560   561 562 563 564 565 566 567 568 569 570   571 572 573 574 575 576 577 578 579 580   581 582 583 584 585 586 587 588 589 590   591 592 593 594 595 596 597 598 599 600   601 602 603 604 605 606 607 608 609 610   611 612 613 614 615 616 617 618 619 620   621 622 623 624 625 626 627 628 629 630   631 632 633 634 635 636 637 638 639 640   641 642 643 644 645 646 647 648 649 650   651 652 653 654 655 656 657 658 659 660   661 662 663 664 665 666 667 668 669 670   671 672 673 674 675 676 677 678 679 680   681 682 683 684 685 686 687 688 689 690   691 692 693 694 695 696 697 698 699 700   701 702 703 704 705 706 707 708 709 710   711 712 713 714 715 716 717 718 719 720   721 722 723 724 725 726 727 728 729 730   731 732 733 734 735 736 737 738 739



 Impressum

© Planet Poster Editions 2007



login