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Francisco Welter-Schultes: Umweg nach Cayenne

 

Eine Fortsetzungsgeschichte auf 739 Internetseiten.

 

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Kapitel:

 

41 - Zurück aus dem Urwald - Europa, 1990

Seite:

 

16

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Sobald ich Mainz hinter mir hatte, schien ich wieder mehr Glück zu haben. Bis zum Abend kam ich nach Salzburg, wo ich an der Grenze übernachtete.
Von Salzburg aus musste ich durch Österreich an die jugoslawische Grenze nach Spielfeld. Der Lkw, der mich diese Strecke fuhr, hatte einen breiten Anhänger mit Boot. Er war ein paar Zentimeter zu breit für den Stadtverkehr in Österreich, sodass er in Graz extra mit Polizeischutz und Blaulicht durch die Stadt eskortiert werden musste. Eine interessante Show. Der Lastwagen hatte Mainzer Kennzeichen. Es waren die Kleinigkeiten, die das Leben manchmal schön machten.

Ich wachte auf, als ich mit voller Wucht quer durch den Speisesaal geschleudert wurde. Unsanft landete ich an einer Wand. Wo war ich? Ach so, auf einer kleinen Fähre nach Kreta. Von Spielfeld Grenze hatte mich ein griechischer Trucker direkt bis Thessaloníki mitgenommen. Endlich hatte es sich auf dem Autoput einmal gelohnt, dass ich Griechisch konnte. In Thessaloníki hatte ich die Fähre nach Kreta genommen, die auch nicht langsamer sein konnte als der Zug. Und nun waren wir irgendwo mitten auf dem Meer vor Míkonos und in einen heftigen Sturm geraten. Alle Passagiere hatten Angst.
Ich sammelte meine verstreuten Sachen wieder zusammen, band den Rucksack zu und befestigte ihn. Das Schiff schaukelte wie verrückt. Alles war bereits von den Tischen geflogen. Frauen schrien. Griechische Fähren konnten in solchen Situationen durchaus sinken, daher die Angst der Griechen. Warum hatte ich eigentlich keine Angst? Egal. Vielleicht war ich zu müde. Entweder das Schiff würde sinken, dann würden bei diesem Sturm alle ertrinken, oder es würde eben nicht sinken und gar nichts würde passieren. Ich entschied mich für das Zweite. Ich schlief sogar wieder ein.

Kreta. Der schwere Sturm hatte sich wieder gelegt und die Fähre aus Thessaloníki war in Iráklion angekommen. Ich ging in die Uni und holte das Schlauchboot. Das Schlauchkanu hatten Jochen und ich bei Professor Legakis in der Biologie-Abteilung der Kretischen Universität gelassen. Legakis war nett und zuvorkommend und freute sich, mich wieder zu sehen. Am liebsten sass er vor dem Bildschirm und spielte mit seinen Kindern Computerspiele. Ich nahm das Kanu und fuhr nach Ostkreta.
Zehn Kilometer nördlich der ostkretischen Küste lagen die Dionisádes-Inseln, auf denen ich Schnecken suchen wollte. Aus der Fachliteratur wussten Vollrath und ich, dass dort das letzte Mal 1942 Schnecken gesucht worden waren. Ich suchte mir eine geeignete Stelle, wo ich einen windstillen Tag abwarten und dann mit dem Kanu zu den Inseln paddeln wollte.
Ein paar kleine weniger entfernte Inseln hatte ich in den letzten Tagen schon besucht. Mit dem Kanu konnte ich gut umgehen. Die Erfahrung im Einbaumpaddeln half mir. Vorne befestigte ich in Plastiktüten das Forschungsmaterial, Schlafsack und Proviant, hinten kniete ich mit angewinkelten Beinen und paddelte.
In Kreta konnte es wochenlang stürmen. Ich wartete eine ganze Woche. Eines Morgens hörte es plötzlich auf und ich brachte das Boot zu Wasser. Eine halbe Stunde später paddelte ich über die spiegelglatte See.
Ich wusste, dass es riskant war, zehn Kilometer übers offene Meer völlig alleine im Schlauchboot zu paddeln. Oft genug hatte ich in Kreta erlebt, wie plötzlich ein Sturm aus heiterem Himmel einfach losbrechen konnte. Aus irgendeinem Grund machte es mir wenig aus, das Risiko auf mich zu nehmen.
Ich erreichte die vier kleinen, unbewohnten Inseln. Eine nach der anderen sammelte ich gründlich ab. Auf einer fand ich eine bislang unbekannte Schneckenart, die Vollrath und ich wissenschaftlich beschreiben würden. Ich übernachtete in einem verlassenen Häuschen, beendete die Aufsammlungen am nächsten Vormittag und wollte gerade lospaddeln, als plötzlich Nordwestwind aufkam. Er nahm bedrohlich schnell an Stärke zu.
Mir war sofort klar, dass ich mit dem leichten Kanu bei starkem Nordwestwind nicht mehr nach Süden paddeln konnte, wo ich hergekommen war. Der Wind steigerte sich in wenigen Minuten zum Sturm. So ein Sturm konnte tagelang anhalten und ich wäre auf der öden Inselgruppe gefangen, fast ohne Nahrung und Wasser. Noch hatte ich Kraft. Ich entschied mich, mit dem Sturm im Rücken nach Südosten zu paddeln, wo ich mit Glück irgendwo das im Dunst sichtbare kretische Ufer erreichen müsste.
Würde der Sturm allerdings in den nächsten Stunden nach West drehen, dann würde ich das Ufer nicht mehr erreichen. Denn dann könnte ich bei Kap Síderos an der kretischen Küste vorbei und aufs offene Meer getrieben werden. In der Regel drehten die kretischen Stürme aber nur selten ihre Richtung. Ich entschied mich, alle Sachen einschliesslich mich selbst im Boot gut festzubinden und trotz der möglichen Gefahr in See zu stechen. In wenigen Minuten war ich aus dem Windschatten der Inseln, mitten auf dem schwarzblauen und schäumenden Meer.
Ein Sturm im Rücken hatte die unangenehme Eigenschaft, unablässig das Boot quer zum Wind zu drücken, wo es mit der nächsten schäumenden Welle umgeworfen werden und kentern konnte. Ich war also die ganze Zeit dabei, mit kräftigen Paddelschlägen das Boot längs zum Wind zu halten. Ich konnte gar nicht vorwärtspaddeln und bewegte mich alleine dadurch fort, dass das Boot immer weiter von den Inseln abgetrieben wurde. Ich hätte nicht die geringste Chance gehabt, gegen diesen Wind wieder zurück zu den Inseln zu paddeln. Tief blauschwarz war das Wasser, das schon bald über hundert Meter Tiefe hatte.
Je weiter ich aufs offene Meer kam, desto grösser und wilder wurden die Wellen. Oft brachen sie sich über dem Bootsheck und fluteten von hinten gegen meinen Rücken und über das Kanu. Nach einiger Zeit hatte ich mich daran gewöhnt und es wurde zur Routine. Immer mehr Wasser sammelte sich im Kanu, um das ich mich nicht allzu sehr kümmerte. Schliesslich war es ein Schlauchboot. Doch plötzlich entdeckte ich im Norden am Horizont etwas, das mir für einen kurzen Moment das Blut in den Adern gefrieren liess.
Es war der Bug eines weit entfernten, riesigen Schiffes. Nur der Bug! Es fuhr genau auf mich zu! Was wollte denn hier ein Schiff? Ich sah zu, dass ich weiterkam. Wenn ich mich sehr anstrengte, konnte ich zwischen den ganzen Paddelschlägen zur Stabilisierung des Bootes im Wind auch noch ein paar Schläge riskieren, die das Bott noch schneller nach Südosten brachten. Ich durfte mich jedoch nicht zu sehr verausgaben.
Es war ein Passagierdampfer. Er wurde immer grösser und drehte eine leichte Kurve in Richtung der Fahrrinne zwischen Kreta und den Inseln, um danach den Hafen von Sitía anzulaufen. Ich hatte im zweiten Moment gehofft, mit aller Anstrengung aus der voraussichtlichen Fahrrinne des Dampfers entweichen zu können. Und nun kurvte er und machte alle diese Hoffnungen zunichte! Nun lag mein Schlauchboot wieder einige hundert Meter vor der Fahrrinne des Schiffes - und trieb vom Sturm getrieben direkt auf die Fahrrinne zu.
Ich konnte mein Boot kaum steuern und erst recht nicht rückwärts paddeln. Machtlos sah ich zu, wie ich mich der Stelle näherte, wo gleich das Schiff vorbeifahren würde. Das Schiff war ausserdem viel schneller als ich anfangs vermutet hatte. In rasender Schnelligkeit kam es auf mich zu. Bedrohlich schnell wurde es immer grösser.
Der Schrecken der ersten Minute war verflogen. Ich musste lächeln. Ich hatte den Sturm gefürchtet, aber nicht im Leben damit gerechnet, dass mich ein riesiger Passagierdampfer einfach überfahren könnte. Der Name des Schiffes stand vorne am Bug und bald war das Schiff so nah, dass ich ihn bereits lesen konnte.
Sifnos Express.
Dieses Schiff kannte ich. Es war eines der Kreuzfahrtschiffe, die ich schon oft im Hafen von Piréus liegen hatte sehen. Solche Kreuzfahrten führten quer durch die Inseln der Ägäis. Die Sifnos Express musste gerade von Ródos gekommen sein und würde jetzt den Hafen von Sitía ansteuern. Diese Schiffe fuhren dreissig oder vierzig Stundenkilometer. Allein der Aufprall vor den Bug würde einen im Meer treibenden Menschen töten können.
Es gab zwei Möglichkeiten. Wenn er mich rammen würde, hatte ich keine Chance. Wenn nicht - dann würde ich mich ärgern, wenn ich jetzt kein Foto davon gemacht hätte. So einfach war das. Ich wartete ab, bis mir ein Wellental Windschutz gab, ging an die Materialtüte und holte mit wenigen Handgriffen den Fotoapparat heraus. Der Dampfer hupte nicht. Es war kein Wunder, dass er mich nicht sah. Mein kleines Boot war nur ein weisser Punkt von vielen inmitten der aufgewühlten See. Unaufhaltsam fuhr er auf eine Stelle zu, die in diesem Moment noch vor mir lag und von der ich nicht abschätzen konnte, ob ich sie bis zum Zusammentreffen erreichen würde. Wie schnell war das Schiff wirklich?
Es blieb spannend bis zum Schluss. Erst ganz am Ende stellte sich heraus, dass das Kreuzfahrtschiff vor mir vobeifahren würde. Ich nahm den Fotoapparat und fotografierte aus kurzer Entfernung die Sifnos Express. Einige Passagiere standen an Deck und unterhielten sich. Auch sie schienen mich nicht gesehen zu haben.
Die Bugwellen waren harmloser als ich gedacht hatte. Der Dampfer entfernte sich so schnell, wie er gekommen war. Der Nordwestwind trieb mich weiter. Nach über zwei Stunden landete ich völlig erschöpft in einer geschützten Bucht an der kretischen Küste. Ich hatte Glück, dass ich nicht irgendwo gegen die steile kretische Felsenküste gedrückt wurde.

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Google

Suchfunktion im Roman: Die Navigation im Roman hat selbst keine Suchfunktion. Wer innerhalb des Romans bestimmte Begriffe sucht, kann hier im Suchfeld bei Google den Begriff "wissenladen" und den Suchbegriff (beispielsweise den Namen eines Ortes) eingeben. Das sollte halbwegs funktionieren. Wenn "wissenladen" alleine nicht reicht, dann noch "cayenne" dazu eingeben.

Für diejenigen, die die gesamte Textdatei lieber am Stück lesen wollen, und nicht jede Seite einzeln, gibt es 3 Word-Dateien, entsprechend den 3 Bänden, die von unserem Server auf Festplatte heruntergeladen werden können. Dies sind die reinen Text-Dateien, ohne Bilder drin. Nur mit Platzhaltern für Bilder. Die Word-Datei (Word 6.0/95 für windows) ist etwa 2001-2003 zusammengeschrieben worden, letzte Änderungen sind von 2005.
cayenne-band1.doc.
cayenne-band2.doc.
cayenne-band3.doc.


Hier noch ein paar weitere interessante Links:

 

www.planetposter.de - Posterverlag von Francisco Welter-Schultes und Ralph Krätzner

www.wissenladen.de - Der Onlineshop mit den guten Ideen

www.wissenladen.de/maps - übersichtliche Landkarten von allen Ländern der Welt

www.animalbase.org - Frühe zoologische Literatur online

www.hausdernatur.de - Museum Haus der Natur in Cismar an der Ostsee

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Europa in den Grenzen von 1990. Noch gab es Jugoslawien und die Tschechoslowakei.

 

 

 

 

Der Roman Umweg nach Cayenne ist eine Fortsetzungsgeschichte in drei Bänden und basiert auf einer authentischen Geschichte (autobiographisch von Francisco Welter-Schultes).
Band 1 spielt von Mitte der 60er Jahre bis 1980 in Deutschland (erst Bayern, dann Mainz), Band 2 von 1980 bis 1987 in Deutschland (hauptsächlich in der Kleinstadt Neustadt in Holstein) mit einigen Passagen in der Türkei und in Griechenland (vor allem auf Kreta), Band 3 von 1987-1990 spielt hauptsächlich in Nord- und Südamerika (USA über Mexico bis nach Feuerland und dann Atlantikküste entlang nach Brasilien). Ganz am Ende kommen wir dann auch mal tatsächlich nach Cayenne, Französisch-Guyana. Der Titel ist also nicht ganz aus der Luft gegriffen. Aber bis wir nach Cayenne kommen, dauert es einige Zeit, und ein paar kleine Umwege müssen schon in Kauf genommen werden.
Zusammengeschrieben wurde das Ganze so etwa zwischen 2001 und 2003.
Alle Personen, die im Text vorkommen, sind Personen des wirklichen Lebens. Um ihre Privatsphäre zu schützen, wurden die meisten von ihnen unter Pseudonymen genannt. Ausser bei Personen des öffentlichen Lebens.

Wir hoffen, die Navigation funktioniert halbwegs und wünschen viel Spass beim Lesen.

Für diejenigen, die einen kurzen Blick auf eine Landkarte werfen wollen, was ja mal ganz nützlich sein kann, hier eine kleine Auswahl von Landkarten aus Europa:
Bosnien und Herzegowina   Deutschland   Frankreich   Griechenland   Italien   Österreich   Rumänien   Russland  Schweden   Spanien   Türkei



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